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Waldbrand im "Osterholz" - Polizei vermutet Brandstiftung
In den Nachmittagsstunden des 14.07.10 bemerkte ein Mitarbeiter der Feuerwehr Brandgeruch in dem Waldstück "Osterholz" zwischen den Bundesstraßen 191 und 493. Daraufhin alarmierte er gegen 15.50 Uhr umgehend die Einsatzleitstelle. Die Feuerwehren aus Uelzen und Oldenstadt rückten mit rund 30 Einsatzkräften an, um den Waldbrand abzulöschen, bei dem der Waldboden und der dortige Baumbestand auf einer Fläche von ca. 800 Quadratmetern beschädigt bzw. zerstört wurde. In unmittelbarer Nähe des Brandortes wurde eine ca. zwei Tage alte "kalte Brandstelle" festgestellt. Ein Kreiswaldbrandbeauftragter geht davon aus, dass dieser Brand gelegt, aber wieder von allein erloschen ist. Aufgrund der derzeitigen Temperaturen könnte sich das Feuer am Mittwoch wieder neu entzündet haben. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise werden von der Polizei Uelzen Tel. 0581/9300 entgegen genommen.
 
Hohe Waldbrandgefahr in Niedersachsen
Forstverwaltung in Alarmbereitschaft - Beobachtungsflugzeuge unterwegs - Heide und Harz besonders gefährdet

Hannover - Angesichts andauernder Hitze und Trockenheit hat das niedersächsische Landwirtschaftsministerium auf die stark gestiegene Gefahr von Waldbränden hingewiesen. In den vergangenen Tagen habe es bereits mehrere kleine Waldbrände gegeben, sagte Ministeriumssprecher Gert Hahne am Mittwoch in Hannover. Die Forstverwaltung des Landes sei in höchster Alarmbereitschaft, Beobachtungstürme besetzt und drei Beobachtungsflugzeuge im Einsatz.

Besonders gefährdet seien die Waldgebiete in Heide, im Harz und im südwestlichen Niedersachsen. Dort sei die Waldbrandgefahr hoch (Warnstufe 4), im östlichen Landkreis Lüchow-Dannenberg sogar sehr hoch (Warnstufe 5). Wenn es in den kommenden Tagen weiter trocken bleibe, müsse man über ein Betretungsverbot für Wälder nachdenken.

Die Brände der vergangenen Tage seien vor allem durch landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge ausgelöst worden, sagte der Ministeriumssprecher. Alle Autofahrer müssten verstärkt darauf achten, Fahrzeuge mit heißem Katalysator nicht auf Waldwegen oder trockenen Wiesen zu parken. Auch das Rauch- und Grillverbot im Wald sei strikt zu beachten. Spaziergänger sollten außerdem ihr Handy mit in den Wald nehmen und bei jedem Anzeichen eines Brandes sofort die Feuerwehr benachrichtigen.




 
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